Methoden

KLASSISCHE MASSAGE

Bei der Klassischen Massage werden manuelle Grifftechniken wie Streichungen, Knetungen, Friktionen, Klopfungen und Vibrationen je nach Gewebsbefund eingesetzt. Die mechanische Reizsetzung wirkt auf die Haut, Unterhaut, Muskeln und Sehnen, das Bindegewebe, einschliesslich der Nerven, Lymph- und Blutgefässe sowohl lokal wie auch reflektorisch. Es kommt zur Steigerung der lokalen Durchblutung sowie zur Steigerung der Ausscheidung von Stoffwechsel(end)produkten, zur Senkung erhöhter Muskelspannung und zum Ausgleich muskulärer Dysbalancen. Verklebungen in Bindegewebe und Muskulatur werden gelöst (z.B. Narben, Triggerpunkte) und das vegetative Nervensystem günstigt beeinflusst.


INDIKATIONEN


- Akute und chronische muskuläre Spannungsstörungen (z.B. Hartspann der Muskulatur)

  1. -Akute und chronische Überlastungssyndrome (z.B. Tenderpoint, Myogelosen, Triggerpunkte)

  2. -Muskuläre Dysbalancen nach Sportunfällen

  3. -Schmerzhafte reflektorische Muskelverspannungen bei Arthrosen

  4. -Schmerzhafte reflektorische Muskelverspannungen bei Wirbelsäulenerkrankungen

  5. -Sensibilitätsstörungen

  6. -Spannungskopfschmerz

  7. -Chronische Obstipation

  8. -Stresszustände

  9. -u.A.



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FUSSREFLEXZONEN - THERAPIE

Grundlage der Fussreflexzonenmassage ist die Annahme, dass jede Struktur des Körpers in einer bestimmten Zone des Fusses wiedergespiegelt wird. Mit speziellen Massagetechniken in den jeweiligen Zonen können über den Reflexweg Beschwerden in den entsprechenden Bereichen des Körpers behandelt werden. Am Anfang einer Behandlundsserie steht ein systematisches Abtasten der Fusssohlen. Anhand des Tastbefundes und der Reaktion des Patienten wird erkannt welche Bereiche im Körper harmonisierungsbedürftig sind. Danach beginnt die eigentliche Behandlung der Fusssohle indem mit  verschiedenen Griffen die Reflexpunkte stimuliert werden.


INDIKATIONEN


- Akute und chronische Beschwerden am Bewegungsapparat

  1. -Akute und chronische Belastungen und Erkrankungen der Inneren Organe

  2. -Erkrankungen des Nervensystems

  3. -Arterielle und venöse Durchblutungsstörungen

  4. -Störungen der seelischen Verfassung (Schlafstörung, Depressive Zustände, Unruhe)

  5. -Kopfschmerzen / Migräne

  6. -u.A.



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BINDEGEWEBSMASSAGE

Diese manuelle Reiztherapie, setzt direkt am unter der Haut befindlichen (subkutanen) Bindegewebe an. Es wird mit verschiedenen manuellen Zugreizen gearbeitet.


INDIKATIONEN


  1. -Akute und chronische Beschwerden am Bewegungsapparat

  2. -Akute und chronische Belastungen und Erkrankungen der Inneren Organe

  3. -Erkrankungen des Nervensystems

  4. -Arterielle und venöse Durchblutungsstörungen

  5. -Störungen der seelischen Verfassung (Schlafstörung, Depressive Zustände, Unruhe)

  6. -Kopfschmerzen / Migräne

  7. -u.a.



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MANUELLE LYMPHDRAINAGE / KPE

Ziel der manuellen Lymphdrainage und der komplexen physikalischen Entstauungstherapie (KPE) ist es, im Gewebe angestaute Lymphflüssigkeit zum Abfliessen anzuregen. Bei ausgeprägten lymphatischen Erkrankungen wird diese Therapie mit Kompressionsverbänden, Hautpflege und spezieller Atem- und Bewegungstherapie kombiniert und unter dem Begriff komplexe physikalische Entstauungstherapie (KPE) zusammengefasst. Ich behandle Patienten ab Phase 2, d.h wenn Kompressionsbandagen, bzw. Strümpfe bereits vorhanden sind.

Neben der entstauenden Wirkung, wirken die langsamen, rhythmischen Griffe dämpfend auf den Sympathikus (Teil des vegetativen, unwillkürlichen Nervensystems) und somit ebenfalls entspannend, beruhigend und schmerzlindernd.

ÖDEM IST NICHT GLEICH ÖDEM, SCHWELLUNG IST NICHT GLEICH SCHWELLUNG. NICHT JEDES ÖDEM KANN UND DARF MIT MLD BEHANDELT WEDEN, BITTE BEACHTEN SIE DIE INDIKATIONSLISTE!


INDIKATIONEN


  1. -Primäre Lymphödeme (Entwicklungsstörung der Lymphgefässe und/oder der Lymphknoten)

  2. -Sekunundäre Lymphödeme (mechanische Insuffizienzen infolge Operationen und Traumen, Bestrahlung)

  3. -Lipolymphödem (chronisch symethrische Fettverteilungsstörung mit Ödembildung)

  4. -Orthostatisches Ödem

  5. -Idiopathiasches Ödem (nur wenn alle generalisierten Ödemursachen ausgeschlossen wurden!)

  6. -einfaches Schwangerschaftsödem

  7. -Vaso-vegetatives Ödem (CRPS / Morbus suddek)

  8. -Verbesserung der Wundheilung (Narbenbildung)

  9. -Verbesserung der Regeneration nach sportlicher Anstrengung

  10. -Kosmetische Anwendungen


KONTRAINDIKATIONEN / GEGENANZEIGE MLD / ANDERE BEHANDLUNG NOTWENDIG


- Cardiale Ödeme (Ödembildung aufgrund einer Herzerkrankung)

- Neprophatien (Ödembildung aufgrund einer Nierenerkrankung)

- generalisiertes Eiweissmangelödem unterschiedlicher Ursache

- akut- und chronisch-entzündliche Ödeme durch Mikroorganismen (Bakterien und Viren)

- akutes allergisches Ödem

- Toxische Ödeme

- Endokrines Ödem (Ödem aufgrund einer Schilddrüsenunterfunktion)

- Medikamentös bedingtes Ödem

  1. -Angioödem


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ELEKTROTHERAPIE

Bei der Elektrotherapie wird elektrische Energie zu medizinisch-therapeutischem Zweck eingesetzt. Je nach Indikation kommen unterschiedliche  Stromformen und Intensitäten (im mA Bereich) zum Einsatz. Je nach Stromart und Applikationsform werden unterschiedliche Wirkungen im Körper hervorgerufen. Durch die vermehrte Durchblutung werden Gewebshormone, welche Schmerzen hervorrufen, schneller aus dem geschädigten Gewebe entfernt.

Die Schmerzrezeptoren können verändert werden, sodass die Schmerzschwelle sich erhöht oder es kommt zum "Verdeckungseffekt", worunter man die Weiterleitung des Schmerzes im Rückenmark versteht. Eine weitere Möglichkeit besteht darin die Zellen dauerhaft in einem Zustand zu halten, in welchem sie für Reize nicht mehr empfindlich sind.

Die verschiedenen elektrischen Stromformen werden vor allem zur Linderung von Schmerzen am Bewegungsapparat eingesetzt.


INDIKATIONEN


- Schmerzsyndrome am Bewegungsapparat

  1. -Myogelosen und Triggerpunkte

  2. -Arthrosen

  3. -Polyneuropathien

  4. -Morbus Bechterew

  5. -Phantomschmerzen

  6. -u.A.



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ULTRASCHALL

Bei der Ultraschalltherapie handelt es sich um eine Therapieform, die mit Ultraschallwellen arbeitet.  Die Schallwellen bewirken im Gewebe eine Mikromassage. Durch die Reibung der schwingenden Körperstrukturen entsteht kinetische Energie und wird in Wärme umgewandelt. Diese mechanische und thermische Wirkung des Ultraschalls wird unter anderem zur Schmerzschwellanhebung, zur Durchblutungsteigerung, zur Stimulation von Regenarationsvorgängen sowie zur Lockerung von Verklebungen und Narbenadhäsionen eingesetzt.


INDIKATIONEN


  1. -Wirbelsäulenbedingte Schmerzsyndrome

  2. -Arthrosen

  3. -Periartropathien

  4. -Tendinosen, Periostosen, Fersensporn

  5. -Epicondylopathien (Tennisellbogen)

  6. -Narben, Kontrakturen

  7. -u.A.



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ELASTISCHES TAPE*

Das Hauptziel des elsastischen Tapes ist die Unterstützung körpereigener Heilungsprozesse durch ein spezielles elastisches Material und die entsprechende Anlagetechnik. Das elastische Tape ist den Eigenschaften der Haut nachempfunden und übermittelt durch direkten Kontakt mit der Haut hilfreiche sensomotorische (Sinneswahrnehmung die sich auf die Motorik auswirkt) Informationen an unseren Körper.


*Nicht auf der Tarfliste 590 der Krankenkasse registrierbar

Das Tapen wird nicht einzeln angeboten, sondern nach Bedarf am Ende einer Behandlung angelegt. Die Materialkosten

werden seperat verrechnet. Ein Testtape ist pro Beschwerdebild in den Behandlungskosten inbegriffen. Bei regelmässiger

Tapeanlage kann eine Taperolle erworden werden.






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